Der Name der Stiftung

Wie kam es zu diesem Namen?

Der BDKJ-Diözesanausschuss hat im Dezember 2007 aus unterschiedlichen Namen den Vorschlag hilfreich, edel & gut ausgewählt. Der Name kann provozieren, er kann polarisieren. Das ist gut so, denn über die Stiftung soll gesprochen werden.

Natürlich bezeichnen sich nicht die Stiftungsgründer als „edel, hilfreich und gut.“

Aber die Stiftung als solche ist „hilfreich“ und „gut“ und jeder, der sie unterstützt ist ein Stück weit „edel“, auch wenn das Wort heute nicht mehr so geläufig ist. Es wirkt sehr klassisch. Aber auch das passt zur Stiftung: Sie wird nicht nur große innovative Ideen fördern, sondern auch vieles, was in der Jugendarbeit alltäglich ist und sich immer wieder als gut und hilfreich erwiesen hat, wie z.B. die ganz klassische Kinder- und Jugendgruppenarbeit.

Die Idee zum Namen stammt aus Goethes Hymne „Das Göttliche“ (1783):

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. Denn das allein unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen.“

Dieses Gedicht besteht aus zehn Strophen. Die erste Strophe beschreibt die besondere Stellung des Menschen in der Schöpfung. Er soll edel, hilfreich und gut sein.

In der zweiten Strophe geht es darum, dass es neben den Menschen auch Götter gibt, also höhere Wesen. Der Mensch betet zu ihnen und gibt das Göttliche in seinen edlen Taten weiter. Das Beispiel edler Menschen stärkt den Glauben an die Götter.

Die letzte Strophe greift die Anfangsforderung wieder auf. Da der Mensch edel, hilfreich und gut sein könne, ist es möglich an die Götter zu glauben. Der Mensch repräsentiert die Götter auf Erden.

Mit der dem Namen verbinden wir auch die Inhalte, für die die BDKJ-Jugendstiftung steht: hilfreich, edel und gut.