




Für mich ist es selbstver-ständlich die BDKJ-Stiftung zu unterstützen, um mitzu-helfen, dass künftige Gene-rationen die Möglichkeit haben, Glauben lebendig zu leben, eigene Stärken zu erkennen und auszubauen, sich politisch zu engagieren und Freundschaften fürs Leben zu finden.
>> Dorothé Möllenberg, Vorsitzende des Diözesanrates der katholisches Frauen und Männer im Bistum Essen, Mitglied im Stiftungbeirat

Das Bistum Essen befindet sich seit einigen Jahren in einem großen Umstrukturierungsprozess, da immer weniger Katholikinnen und Katholiken im Bistum Essen wohnen. Damit gibt es auch weniger Kirchensteuermittel und somit war es notwendig, auch die Mittel und das Personal für die Unterstützung von Jugendarbeit drastisch zu kürzen.
Daneben sind auch die staatlichen Fördermittel zurückgegangen. Die Tendenz, bei der verbleibenden Förderung immer stärker auf Projektförderungen zu setzen, setzt zudem die „Alltagsarbeit“ der katholischen Jugendverbände unter Druck.
Um auch die bewährte Jugendarbeit katholischer Jugendverbände langfristig zu sichern, entstand der Bedarf, mittelfristig neue Finanzquellen zu erschließen.
Im Frühjahr 2006 schien dem damaligen Vorstand des BDKJ im Bistum Essen der Druck so groß geworden zu sein, dass er vorschlug, den Studienteil der BDKJ-Diözesanversammlung im Mai 2006 zu der Frage „finanzieller Zukunftssicherheit“ zu gestalten. Ein „Volltreffer“: Die Frage war für alle – die Verantwortlichen für den BDKJ in den Städten und Kreisen des Bistums wie für die Verantwortlichen der katholischen Jugendverbände – virulent.
So wurde ein Arbeitskreis eingerichtet, der verschiedene Modelle der langfristigen finanziellen Unterstützung katholischer Jugendarbeit im Bistum Essen prüfen sollte.
In der zweiten Jahreshälfte 2006 sondierte der AK Wirtschaftliche Absicherung verschiedene Formen des Fundraisings – darunter auch Fördervereine und Stiftungen. Schnell zeigte sich, dass die Stiftung das passende Modell sein musste.
Nach einem „Hearing“ im Frühjahr 2007 erarbeitete der Arbeitskreis in vielen Treffen ein konkretes Modell, das er der BDKJ-Diözesanversammlung im Mai 2007 vorlegte. Dort wurde vor allem über den Stiftungszweck diskutiert. Schließlich aber wurde klar: Der BDKJ im Bistum Essen will eine eigene Stiftung gründen.
Der BDKJ-Diözesanausschuss erhält also im Mai 2007 von der Diözesanversammlung den Auftrag, den Gründungsprozess der Stiftung einzuleiten. Vor dieser Entscheidung lag ein weiterer Studienteil (Fotos dazu in der Bildergalerie)
Am 23. August 2007 kam der Beirat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Am 23. Juni 2008 feierte er bereits das „Jubiläum“ seines 10. Treffens (Fotos).
Logo und Corporate Design wurden entwickelt, Partner gesucht und Projekte entwickelt. Im April 2008 wurde die erste Spende auf unserem neuen Konto gutgeschrieben und es ging weiter...
Seit Ende Februar 2009 ist die „magische Grenze“ von 50.000 Euro, die für die Stiftungsgründung notwendig waren, überschritten. Damit ist ein erster wichtiger Schritt geschafft!
Seit dem 21. April 2009 ist es amtlich: Unter dem Aktenzeichen „21.13 – St. 1416 ki“ führt der BDKJ-Diözesanverband Essen bei der Bezirksregierung Düsseldorf eine selbständige kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Die Satzung kann hier heruntergeladen werden.
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Die Jahresberichte der BDKJ-Jugendstiftung hilfreich, edel & gut gibt es hier.
